Firma gründen in der Schweiz: Ein detaillierter Kostenüberblick
Die Firmengründung in der Schweiz erfordert eine sorgfältige Finanzplanung. Die Kosten variieren erheblich je nach gewählter Rechtsform und Branche, mit unterschiedlichen Anforderungen an Mindestkapital, Anmeldegebühren und laufende Compliance-Verpflichtungen.
In diesem Artikel werden wir die verschiedenen Kosten untersuchen, die mit der Firmengründung in der Schweiz verbunden sind, wie unterschiedliche Rechtsformen diese Kosten beeinflussen können und einige steuerliche Überlegungen für neue Firmen. Wir werden auch darauf eingehen, wie man zukünftige Ausgaben plant und gängige Finanzierungsmöglichkeiten für neue Unternehmen besprechen.
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Termin buchenHighlights
- Die Kosten für die Gründung eines Unternehmens in der Schweiz hängen stark von der Rechtsform ab
- Einzelunternehmen ist günstig, hat aber persönliche Haftung für Schulden
- GmbH erfordert CHF 20’000 Kapital und bietet Haftungsschutz
- AG erfordert CHF 100’000 Kapital (mind. CHF 50’000 einbezahlt), ideal für Kapitalbeschaffung
- Planung der laufenden Ausgaben und Finanzierung ist für den Erfolg entscheidend
Inhalt
- Firma gründen in der Schweiz: Ein detaillierter Kostenüberblick
- Highlights & content
- Die richtige Rechtsform wählen: Welche Faktoren müssen Sie berücksichtigen?
- Wie wirkt sich die Rechtsform auf die Gründungskosten aus?
- Welche Arten von Ausgaben sollten Sie bei der Firmengründung in der Schweiz einplanen?
- Welche Steuern gelten für neue Unternehmen in der Schweiz?
- Wie können Sie Ihr Schweizer Startup finanzieren?
- Schätzung der Kosten auf der Grundlage von Unternehmenstyp und Branche
- Planung für die Zukunft
- Wo kommt Nexova ins Spiel?
- FAQ
- Über 150 Unternehmen vertrauen auf uns
Die richtige Rechtsform wählen: Welche Faktoren müssen Sie berücksichtigen?

Die Wahl der richtigen Rechtsform für Ihr Unternehmen ist eine der wichtigsten Entscheidungen, die Sie bei der Gründung Ihres Unternehmens in der Schweiz treffen werden. Jede Rechtsform bringt ihre eigenen Vor- und Nachteile sowie ihre eigenen Kostenaspekte mit sich. Es ist wichtig, Faktoren wie rechtliche Haftung, Besteuerung, Finanzierungsbedarf und langfristige Wachstumspläne zu berücksichtigen.
Die drei häufigsten Rechtsformen in der Schweiz sind Einzelunternehmen, Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) und Aktiengesellschaft (AG). Jede dieser Formen wirkt sich auf unterschiedliche Weise auf die finanziellen und rechtlichen Aspekte Ihres Unternehmens aus.
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PreiseWie wirkt sich die Rechtsform auf die Gründungskosten aus?

Die von Ihnen gewählte Rechtsform hat einen erheblichen Einfluss auf die anfänglichen und laufenden Kosten Ihres Unternehmens. In diesem Artikel werden wir uns in erster Linie darauf konzentrieren, wie sich die drei wichtigsten Gesellschaftsformen – Einzelunternehmen, GmbH und AG – in Bezug auf die Gründungskosten, Verwaltungsgebühren und andere wichtige Ausgaben unterscheiden. Eine tiefer gehende Analyse der Unterschiede zwischen diesen drei Rechtsformen finden Sie in unserem Blog: Vergleich der Rechtsformen: Wie Sie die richtige Wahl für Ihr Unternehmen treffen.
Die wichtigsten Kostenunterschiede ergeben sich aus den unterschiedlichen Anforderungen an das Anfangskapital, den Registrierungskosten, den Verwaltungsgebühren und verschiedenen anderen Ausgaben, die in der Anfangsphase einer Firmengründung anfallen. Wir werden später auf jede dieser Kostenkategorien eingehen und darauf, wie sie sich für die einzelnen genannten Unternehmensformen unterscheiden.
Einzelunternehmen
Ein Einzelunternehmen ist die einfachste (und Standard-)Unternehmensform für eine Neugründung mit einem einzigen Eigentümer. In diesem Fall wird das Unternehmen nicht als eine vom Eigentümer getrennte juristische Person betrachtet. Die mit der Gründung eines Einzelunternehmens verbundenen Kosten sind daher relativ gering, da es kein formelles Gründungsverfahren gibt. Es ist auch kein Mindestanfangskapital für ein Einzelunternehmen erforderlich, was es zur bevorzugten Wahl für kleinere Unternehmen mit begrenztem Zugang zu Finanzmitteln macht.
Ein Einzelunternehmen muss die folgenden Gründungskosten berücksichtigen:
- Erforderliches Anfangskapital: Keine gesetzliche Mindestanforderung.
- Anmeldekosten: Eine Grundgebühr von CHF 80 für die Eintragung ins Handelsregister und die Mehrwertsteuerregistrierung, wenn das Einzelunternehmen einen Jahresumsatz von mehr als CHF 100’000 hat. Zusätzliche obligatorische Gebühren von CHF 20 für die Funktionseintragung, CHF 20 für die Eintragung der Zeichnungsberechtigung und CHF 30 für die Adresseintragung, was die gesamten Basisanmeldegebühren auf CHF 150 bringt.
- Betriebs- und Berufshaftpflichtversicherung: Ein wichtiger Aspekt für Einzelunternehmen, da es keine rechtliche Trennung zwischen dem Unternehmen und dem Vermögen des Inhabers gibt.
- Andere typische Gründungskosten: Buchführungs- und Rechtsberatungskosten, Eintragung des Firmennamens, Anschaffung von Inventar und Vorräten (falls zutreffend), Einstellung von Personal, Kauf von Ausrüstung und Büroräumen und andere kleine Verwaltungskosten.
Einzelunternehmen sind zwar kostengünstig zu gründen, aber die fehlende rechtliche Trennung zwischen Privat- und Geschäftsvermögen bedeutet, dass der Inhaber persönlich für alle Unternehmensschulden haftet. Daher ist eine GmbH oder AG oft die bevorzugte Wahl für Geschäftsinhaber.
Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH)
Die Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) ist eine beliebte Rechtsform in der Schweiz, die ihren Eigentümern Haftungsschutz bietet und ihr persönliches Vermögen vom Unternehmen trennt. Die Komplexität der Gründung einer GmbH und die strengeren regulatorischen Anforderungen führen jedoch zu höheren Kosten im Vergleich zu einer Einzelfirma.
Zu den anfänglichen Kosten für die Gründung einer GmbH gehören:
- Mindestkapitalanforderung: CHF 20’000, von denen 100% einbezahlt werden müssen.
- Anmeldekosten: Grundgebühr von CHF 420 für die Eintragung ins Handelsregister, plus obligatorische Zusatzgebühren einschliesslich CHF 20 pro Funktion, CHF 20 pro Zeichnungsberechtigung, CHF 30 für Revisionsverzicht (falls zutreffend) und CHF 30 für Domizileintragung. Die gesamten Anmeldegebühren liegen typischerweise zwischen CHF 500-550.
- Rechts- und Verwaltungskosten: Gebühren für die notarielle Beglaubigung, die juristische Dokumentation und die Einrichtung eines formellen Buchführungssystems.
- Haftpflichtversicherung: Während das Privatvermögen geschützt ist, ist das Geschäftsvermögen gefährdet, so dass eine Haftpflichtversicherung für das Unternehmen ein Muss ist.
- Lizenzen und Genehmigungen: Je nach Branche und Art der Geschäftstätigkeit können diese erforderlich sein. Die Kosten variieren je nach Branche und Kanton.
- Sonstige gewöhnliche Ausgaben für die Inbetriebnahme
Aktiengesellschaft (AG)
Eine Aktiengesellschaft (AG) ist komplexer als eine GmbH und wird oft von grösseren Unternehmen oder solchen, die Kapital durch die Ausgabe von Aktien beschaffen wollen, bevorzugt (obwohl sich auch viele KMU für die Struktur einer AG entscheiden). Obwohl die Gründung und Aufrechterhaltung einer AG mit einigen zusätzlichen rechtlichen und administrativen Anforderungen verbunden ist, sind die Grundgebühren für die Gründung ähnlich hoch wie bei einer GmbH. Allerdings ist der anfängliche Mindestkapitalbedarf deutlich höher, und auch die sonstigen Geschäftskosten sind aufgrund des grösseren Umfangs des Unternehmens in der Regel höher.
Zu den anfänglichen Investitionskosten für eine AG gehören:
- Erforderliches Anfangskapital: 100’000 CHF (mindestens 20% oder CHF 50’000 müssen einbezahlt werden, je nachdem, welcher Betrag höher ist).
- Anmeldekosten: Grundgebühr von CHF 420 für die Eintragung ins Handelsregister, plus obligatorische Zusatzgebühren einschliesslich CHF 20 pro Funktion, CHF 20 pro Zeichnungsberechtigung, CHF 30 für Revisionsverzicht (falls zutreffend) und CHF 30 für Domizileintragung. Die gesamten Anmeldegebühren liegen typischerweise zwischen CHF 500-550.
- Rechts- und Verwaltungskosten: Gebühren für die notarielle Beglaubigung, Rechtsdokumentation und die Einrichtung eines formellen Buchhaltungssystems. Zusätzliche Kosten für die Ausgabe von Aktien, die Einreichung von Jahresberichten und Wirtschaftsprüfungsdienste.
- Haftung: ähnlich wie bei der GmbH ist das persönliche Vermögen geschützt, aber das Vermögen der Gesellschaft ist den Geschäftsrisiken ausgesetzt.
- Sonstige gewöhnliche Kosten für die Aufnahme des Geschäftsbetriebs, die ganz von der Art und dem Umfang der spezifischen Geschäftstätigkeit abhängen. Im Allgemeinen dürften diese Kosten bei einer AG aufgrund des potenziell grösseren Umfangs der Geschäftstätigkeit höher sein, aber dies ist keine feste Regel.
Die laufenden Compliance- und Berichterstattungsanforderungen für AGs können anspruchsvoller und daher potenziell teurer sein. Dies hängt jedoch stark von der Art des Unternehmens, seinem Sitz, seinem Jahresumsatz und verschiedenen anderen Faktoren ab.
Andere zu berücksichtigende Rechtsformen
Neben diesen gängigen Rechtsformen sollten Sie je nach Art Ihres Unternehmens auch andere Strukturen wie Personengesellschaften oder Genossenschaften in Betracht ziehen. Diese Formen können für bestimmte Arten von Unternehmen Vorteile bieten, sind aber mit eigenen Regeln und Kosten verbunden.
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Termin buchenWelche Arten von Ausgaben sollten Sie bei der Firmengründung in der Schweiz einplanen?

Zusätzlich zu Anmeldegebühren und Kapitalanforderungen sind Schweizer Startups mit verschiedenen Ausgabenkategorien konfrontiert, darunter Buchhaltungseinrichtung, Technologieinfrastruktur, Gewerbebewilligungen, Versicherungen und laufende Compliance-Kosten. Eine ordnungsgemässe Finanzplanung erfordert das Verständnis sowohl der anfänglichen Ausgaben als auch der wiederkehrenden Kosten. Wir werden nun auf einige dieser Kosten und zusätzliche Kostenkategorien eingehen, die Sie einplanen sollten:
Anfängliche Kapitalanforderungen
Je nach Rechtsform können Sie gesetzlich verpflichtet sein, einen Mindestbetrag an Anfangskapital für die Gründung Ihres Unternehmens zu hinterlegen (auch „Stammkapital“ bei der GmbH oder “Aktienkapital“ bei der AG genannt). Dabei handelt es sich nicht um eine „Ausgabe“ im eigentlichen Sinne, da das Geld im Unternehmen verbleibt. Es bedeutet jedoch, dass Sie in der Lage sein müssen, die erforderlichen Mittel aufzubringen, bevor Sie Ihr Unternehmen im Handelsregister eintragen lassen können.
Die Anfangskapitalanforderungen für die drei wichtigsten Rechtsformen sind:
- Einzelunternehmen: 0
- GmbH: CHF 20’000 Stammkapital (100% einbezahlt)
- AG: CHF 100’000 Aktienkapital (mindestens 20% oder CHF 50’000 einbezahlt, je nachdem, welcher Betrag höher ist)
Kosten der Registrierung
Gemäss den Gebührenordnungen, die in der Verordnung über die Gebühren des Handelsregisters (SR 221.411.1) festgelegt sind, gelten folgende Anmeldegebühren:
- Einzelunternehmen: CHF 150 insgesamt (CHF 80 Grundgebühr plus CHF 70 für obligatorische Funktions-, Zeichnungsberechtigungs- und Adresseintragung). Anmeldung erforderlich, wenn der Jahresumsatz CHF 100’000 übersteigt.
- AG und GmbH: CHF 500-550 typische Gesamtkosten (CHF 420 Grundgebühr plus zusätzliche Gebühren für Funktionen, Zeichnungsberechtigungen, Domizileintragung und Revisionsverzicht falls zutreffend).
Verwaltungs- und Honorarkosten
Bei der Gründung eines Unternehmens in der Schweiz gibt es mehrere administrative Anforderungen, die mit entsprechenden Kosten verbunden sind. Dazu gehören unter anderem:
- Treuhänderische Beratung
- Notargebühr für den Gründungsprozess (gilt nicht für Einzelunternehmen)
- Buchführungs- und Rechtskosten
- Einrichtung eines physischen oder virtuellen Büros
- Einstellung von Arbeitnehmern oder Auftragnehmern
Es ist schwierig, diese Kosten genau zu beziffern, da sie aufgrund zahlreicher Faktoren wie der Rechtsform des Unternehmens, seiner Grösse und seines Umfangs, der Art der Geschäftstätigkeiten, des Ortes, an dem es eingetragen ist, usw. erheblich variieren können. Natürlich steigen die Kosten mit der Grösse und Komplexität des Unternehmens.
Es ist immer empfehlenswert, eng mit einem Buchhaltungsexperten wie der Nexova AG zusammenzuarbeiten, um ein besseres Verständnis dafür zu bekommen, wie sich diese Kosten auf Ihr Unternehmen auswirken könnten.
Technologie- und Softwarekosten für Start-ups
Die Investition in die erforderlichen Technologie- und Softwarelizenzen für Ihr Start-up kann je nach Art Ihres Unternehmens eine erhebliche Ausgabe darstellen. Beispiele hierfür sind:
- Software-Tools: Viele Unternehmen benötigen Buchhaltungssoftware, CRM-Systeme (Customer Relationship Management) und Projektmanagement-Tools. Möglicherweise benötigen Sie auch zusätzliche spezialisierte Software-Tools für Ihre spezifischen Tätigkeiten, z. B. Bestandsmanagement für Einzelhandelsunternehmen oder Design-Software für die Kreativbranche.
- Cybersicherheit: Der Schutz Ihres Unternehmens vor Datenschutzverletzungen ist unerlässlich und kann zusätzliche Kosten verursachen. Dazu können Firewalls, Verschlüsselungstools, Antivirensoftware und laufende IT-Unterstützung gehören, um die Sicherheit Ihrer Systeme zu gewährleisten.
- Hardware und technologische Infrastruktur: Dazu gehören die Kosten für den Kauf von Computern, Servern, Netzwerkausrüstung und anderen Geräten, die für den effizienten Betrieb Ihres Unternehmens erforderlich sind. Bei techniklastigen Start-ups, wie z. B. in der Softwareentwicklung, benötigen Sie möglicherweise auch fortschrittliche Rechenleistung oder Cloud-basierte Lösungen, um grosse Datenmengen zu verarbeiten und Skalierbarkeit zu gewährleisten. Wartung und Upgrades, um Ihre Infrastruktur auf dem neuesten Stand zu halten, können mit der Zeit ebenfalls zu diesen Kosten beitragen.
Nachhaltigkeits- und Green-Business-Kosten für umweltbewusste Unternehmen
Wenn Sie planen, ein umweltfreundliches Unternehmen zu gründen, sollten Sie die höheren Anfangskosten für nachhaltige Materialien, Zertifizierungen und energieeffiziente Betriebsabläufe berücksichtigen. In der Regel gibt es jedoch Zuschüsse und Anreize für Unternehmen, die in der Schweiz auf ökologische Nachhaltigkeit setzen. Hier können Sie mehr über einige dieser Möglichkeiten erfahren.
Geschäftsgenehmigungen und Lizenzgebühren
Bestimmte Branchen in der Schweiz benötigen Genehmigungen oder Lizenzen, um legal arbeiten zu können. Diese Kosten können je nach Branche und Kanton stark variieren. Gängige Beispiele sind:
- Lebensmittelindustrie: Lizenzen für den Umgang mit Lebensmitteln und Getränken.
- Bauwesen: Genehmigungen für Bauprojekte und Einhaltung der örtlichen Vorschriften.
- Medizinische und Gesundheitsunternehmen: Strenge Zulassungsanforderungen für den Betrieb einer Klinik oder medizinischen Einrichtung.
- Finanzdienstleistungen: Unternehmen, die Bank-, Versicherungs- oder Investitionsdienstleistungen erbringen, müssen von Aufsichtsbehörden wie der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht (FINMA) eine Lizenz erhalten. Erfahren Sie in diesem Blog alles Wissenswerte zur Gründung eines FinTech-Unternehmens.
- Personalvermittlungsdienste: Erfordert eine Bewilligung vom SECO oder den kantonalen Behörden für Arbeitsvermittlung und Personalverleih, um gesetzliche Vorgaben einzuhalten. Erfahren Sie in diesem Blog zur Personalvermittlung alles Wissenswerte.
Laufende Kosten für die Einhaltung der Vorschriften
Wenn Ihr Unternehmen erst einmal am Laufen ist, fallen laufende Kosten für die Einhaltung der Vorschriften an, die je nach Rechtsform und Branche variieren. Dazu gehören:
- Jährliche Berichterstattung und Einreichungen: Sowohl für GmbHs und AGs als auch für Einzelunternehmen in begrenztem Umfang erforderlich (Einzelunternehmen mit einem Jahresumsatz von mehr als 500.000 CHF müssen eine ordnungsgemässe Buchführung und Rechnungslegung in der Schweiz vornehmen).
- Kosten der Rechnungsprüfung: Die Prüfungsanforderungen hängen von der Art der juristischen Person und dem Jahresumsatz ab. Weitere Informationen zu den Prüfungsanforderungen speziell bei einer GmbH finden Sie in unserem Blog Besonderheiten der Rechnungslegung bei einer GmbH.
- Sozialversicherungsbeiträge: Die Schweiz verfügt über ein umfassendes Sozialversicherungssystem, das obligatorische Arbeitgeberbeiträge vorsieht. Je nach Grösse und Rechtsform Ihres Unternehmens können diese Zahlungen einen erheblichen Teil der laufenden Kosten ausmachen. Weitere Informationen über Ihre Sozialversicherungspflichten als Arbeitgeber finden Sie in unserem Blog: Überblick über die Sozialversicherung in der Schweiz.
Sonstige anfängliche Ausgaben
Wenn Sie ein neues Unternehmen gründen, können verschiedene zusätzliche Kosten anfallen. Es wäre unmöglich, alle vorhersehbaren Ausgaben aufzulisten, aber einige der wichtigsten Kosten, auf die Sie vorbereitet sein sollten, sind:
- Ausgaben für Branding und Marketing
- Entwicklung einer Website
- Produktentwicklung
- Physische Büros und Produktionsstätten, falls erforderlich
- Erstausstattung und Vorräte
- Geschäftsausstattung
- Versicherung
- Etc.
Man kann diese Kosten nicht genau beziffern. Es kommt immer auf die Situation des einzelnen Unternehmens, seine Tätigkeiten und Ziele an.
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PreiseWelche Steuern gelten für neue Unternehmen in der Schweiz?

Schweizer Unternehmen sehen sich einer mehrschichtigen Steuerstruktur auf Bundes-, kantonaler und kommunaler Ebene gegenüber. Die Gewinnsteuer des Bundes beträgt 8,5 % auf den Gewinn nach Steuern (7,83 % auf den Gewinn vor Steuern), während die gesamten effektiven Steuersätze je nach Standort zwischen 11,9% und 21% liegen. Zusätzliche Steuerverpflichtungen umfassen die Mehrwertsteuer (8,1% Normalsatz), Kapitalsteuer, Verrechnungssteuer und obligatorische Sozialversicherungsbeiträge.
Steuern sind ein wesentlicher Bestandteil der Unternehmensführung in der Schweiz und sollten daher bei der Wahl der Rechtsform, der Wahl des Kantons, in dem das Unternehmen gegründet werden soll, und bei der Planung Ihrer zukünftigen Finanzen sorgfältig berücksichtigt werden. Zu den steuerlichen Verpflichtungen für Unternehmensgründungen gehören:
Gewinnsteuer (Körperschaftssteuer)
Die Unternehmen in der Schweiz werden auf Bundes-, Kantons- und Gemeindeebene besteuert. Die Gewinnsteuer auf Bundesebene, auch als Körperschaftssteuer bekannt, beträgt pauschal 8,5 % auf den Gewinn nach Steuern (7,83 % auf den Gewinn vor Steuern). Die kantonalen und kommunalen Gewinnsteuern variieren erheblich und werden zur Bundessteuer hinzugerechnet. Daraus ergibt sich, dass die effektiven Gewinnsteuersätze in der Schweiz insgesamt ca. zwischen etwa 11,9 % und 21 % liegen. Einzelunternehmen unterliegen nicht der Gewinnsteuer, sondern das Einkommen wird als Teil der persönlichen Einkommenssteuer des Eigentümers besteuert.
Mehrwertsteuer (MWST)
Alle Unternehmen mit einem Jahresumsatz von mehr als 100’000 CHF müssen sich für die Mehrwertsteuer registrieren lassen, die derzeit 8,1 % für Waren und Dienstleistungen mit normalem Mehrwertsteuersatz beträgt. Es gibt ermässigte und besondere Mehrwertsteuersätze von 2,6 % und 3,8 % für bestimmte wesentliche Güter und Hoteldienstleistungen. Für umfassende Informationen zu den Schweizer MWST-Anforderungen und Compliance lesen Sie unseren detaillierten Leitfaden: Mehrwertsteuer in der Schweiz.
Kapitalsteuer
Die Schweizer Kantone erheben eine Kapitalsteuer in Form eines Prozentsatzes des Nettoeigenkapitals eines Unternehmens, einschliesslich des Aktienkapitals, der Kapitalrücklage, der Reserven und der Gewinnrücklagen. Diese Steuer variiert je nach Kanton und reicht von 0,001 % (in Obwalden) bis 0,5 % (in Neuenburg). Einige Kantone erheben auch eine pauschale Mindestkapitalsteuer.
Verrechnungssteuer
Wenn Ihr Unternehmen Dividenden ausschüttet, müssen Sie die Schweizer Verrechnungssteuer berücksichtigen. Diese Steuer wird auf Bundesebene auf bestimmte Einkünfte (vor allem Dividenden, Zinsen und gewisse Versicherungsleistungen) erhoben, die an Privatpersonen und Unternehmen in der Schweiz gezahlt werden. Der Steuersatz beträgt grundsätzlich 35 %. Die Verrechnungssteuer dient der Sicherstellung der korrekten Deklaration von Einkünften. Bei Vorliegen eines Doppelbesteuerungsabkommens kann die Steuer unter bestimmten Voraussetzungen ganz oder teilweise zurückgefordert werden.
Sozialversicherungsbeiträge
Zusätzlich zu den Steuern müssen Sie in das Schweizer Sozialversicherungssystem einzahlen, das Altersrenten (AHV), Invalidenversicherung (IV) sowie Unfallversicherung (UVG) umfasst. Die Beiträge sind sowohl für Arbeitgeber als auch für Arbeitnehmer obligatorisch, und viele der Beitragssätze sind landesweit einheitlich. Beachten Sie jedoch, dass die Unfallversicherung nur für Arbeitnehmende obligatorisch ist und nicht für Selbständigerwerbende (Einzelfirma).
Sonstige Steuern
Es gibt verschiedene andere Steuern, die Sie bei der Planung der künftigen finanziellen Verpflichtungen Ihres Start-ups berücksichtigen müssen. Dazu gehören die Emissionssteuer, die Kirchensteuer, die Vermögenssteuer (das Äquivalent der Kapitalsteuer eines Einzelunternehmers), die Abfallsteuer, die Stempelgebühren und die Zollgebühren.
Umfassende Informationen über die verschiedenen Steuern, die für Unternehmen in der Schweiz gelten, lesen Sie unseren Blog über Unternehmenssteuern in der Schweiz.
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Termin buchenWie können Sie Ihr Schweizer Startup finanzieren?

Finanzierungsoptionen für Schweizer Startups reichen von persönlichen Ersparnissen und Finanzierung durch Freunde und Familie bis hin zu Bankkrediten, Risikokapital und staatlichen Unterstützungsprogrammen. Jede Finanzierungsquelle bietet unterschiedliche Vorteile: Eigenfinanzierung bietet Kontrolle, Risikokapital bringt neben Kapital auch Expertise mit sich, und Schweizer Regierungszuschüsse wie Innosuisse unterstützen innovative Vorhaben.
Wenn Sie alle Kosten und Kapitalanforderungen zusammenzählen, sehen Sie, dass die Gründung eines neuen Unternehmens in der Schweiz in der Regel nicht billig ist. Es ist wichtig, die damit verbundenen Kosten zu verstehen und zu schätzen und dann einen klaren Plan zu haben, wo Sie das Kapital zur Deckung dieser Kosten beschaffen werden.
Es gibt mehrere Möglichkeiten, das Kapital zu beschaffen, das zur Deckung der Kosten für die Gründung Ihrer Firma in der Schweiz erforderlich ist:
1. Persönliche Ersparnisse / Eigeninvestitionen
Viele Gründerinnen oder Gründer nutzen ihre persönlichen Ersparnisse, um die Anfangskosten für die Gründung einer Firma zu finanzieren. Dies hat den Vorteil, dass Sie mehr persönliche Kontrolle über die Ausrichtung Ihrer Firma haben und keine Schulden aufnehmen oder Anteile abgeben müssen. Es ist jedoch wichtig zu prüfen, ob Ihre Ersparnisse ausreichen und ob Sie bereit sind, das finanzielle Risiko persönlich zu tragen.
2. Freunde und Familie
Wenn Sie selbst nicht genug Geld haben, um Ihr neues Unternehmen zu gründen, können Freunde und Familie eine günstige Kapitalquelle sein. Freunde und Verwandte kennen Sie persönlich und können sich ein besseres Bild von Ihrem Charakter machen, haben mehr Vertrauen in den Erfolg Ihres Unternehmens und vertrauen darauf, dass Sie es ihnen zu gegebener Zeit zurückzahlen. Dieser Ansatz kann zwar eine einfachere anfängliche Kapitalquelle darstellen, aber es ist wichtig, klare Erwartungen und Vereinbarungen zu treffen, um eine mögliche Belastung der persönlichen Beziehungen zu vermeiden.
3. Darlehen und Kredite
Eine der am häufigsten genutzten Kapitalquellen für die Gründung eines Unternehmens ist die Beantragung eines Darlehens bei einer Bank oder einem anderen traditionellen Finanzinstitut. Zu den möglichen Optionen gehören spezialisierte Kredite für Kleinunternehmen und Firmengründer oder herkömmliche Bankkredite.
Allerdings ist es nicht immer einfach, von diesen Instituten die erforderlichen Kredite zu erhalten. Schweizer Banken sind dafür bekannt, dass sie bei der Kreditvergabe an Start-ups aufgrund des höheren Risikos zurückhaltend sind. Um einen Kredit zu erhalten, sind in der Regel ein solider Geschäftsplan, Sicherheiten und eine gute Kreditgeschichte erforderlich. Selbst dann können die Bedingungen ungünstig sein, und Sie müssen mit hohen Zinsen und Einschränkungen bei der Verwendung der Mittel rechnen.
4. Risikokapital
Aufgrund der Schwierigkeiten und Beschränkungen der traditionellen Fremdfinanzierung kann die Finanzierung Ihres Unternehmens mit Hilfe von Risikokapitalgebern und/oder Angel-Investoren eine gute Alternative sein. Diese Personen oder Firmen stellen Kapital im Austausch gegen eine Beteiligung am Unternehmen zur Verfügung.
Risikokapitalgeber wissen, dass sie ein höheres Risiko eingehen, wenn sie in Ihr Unternehmen investieren, aber sie tun dies, wenn sie auch die Chance auf höhere Erträge sehen. Ein Nachteil ist, dass Sie einen Teil des Eigenkapitals Ihres Unternehmens und möglicherweise auch ein gewisses Mass an Kontrolle aufgeben.
5. Staatliche Zuschüsse und Förderprogramme
Die Schweiz bietet verschiedene Förderprogramme für Start-ups. Dazu gehören staatliche Zuschüsse, Innovationskredite und Steuererleichterungen für neue Unternehmen. Organisationen wie Innosuisse gewähren Zuschüsse für innovative Start-ups, während kantonale Programme Steuererleichterungen oder Subventionen bieten können.
Lesen Sie unseren Blog über die Gewinnung der richtigen Investoren für Ihr Startup, um alle wesentlichen Informationen im Detail zu erfahren.
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PreiseSchätzung der Kosten auf der Grundlage von Unternehmenstyp und Branche

Die Kosten für die Gründung eines Unternehmens in der Schweiz können je nach Branche sehr unterschiedlich sein. Technologieunternehmen haben hohe Softwareentwicklungskosten, aber niedrige Ausgaben für physische Infrastruktur, während Einzelhandelsunternehmen erhebliche Investitionen in Inventar und Ladengeschäfte benötigen. Produktionsunternehmen haben die höchsten Kapitalanforderungen aufgrund spezialisierter Maschinen und Anlagen.
Jede Branche birgt einzigartige finanzielle Herausforderungen und Chancen, und das Verständnis dieser Kosten ist für eine effektive Planung Ihres Gründungsbudgets unerlässlich. Einige Beispiele für branchenspezifische Kostenüberlegungen sind:
Tech-Startups
Tech-Startups haben in der Regel höhere Anfangskosten im Zusammenhang mit der Softwareentwicklung, aber möglicherweise geringere Ausgaben für das Büro, vor allem wenn das Team an einem anderen Ort arbeitet. Zu den Hauptkosten gehören die Entwicklung von Software oder Anwendungen, der Erwerb von Lizenzen für die erforderlichen Plattformen und Investitionen in die Cybersicherheit zum Schutz sensibler Daten. Je nach Art des Unternehmens können auch Cloud-Speicher oder Datenhosting-Dienste erhebliche Kosten verursachen. Darüber hinaus benötigen Tech-Startups oft hochqualifizierte Mitarbeiter wie Entwickler und IT-Spezialisten, was die Personalkosten in die Höhe treiben kann.
Einzelhandelsgeschäfte
Einzelhandelsunternehmen haben erhebliche Vorlaufkosten für das Inventar und die Einrichtung eines Ladengeschäfts. Die Suche nach einem geeigneten Standort für ein Ladengeschäft kann teuer sein, insbesondere in Grosstädten, wo die Mietpreise höher sind. Darüber hinaus sind Anfangsinvestitionen in Marketing, um Kunden anzuziehen, Kassensysteme und die Entwicklung einer Website (wenn auch E-Commerce im Spiel ist) wichtige Überlegungen. Einzelhändler müssen auch laufende Kosten wie die Wiederauffüllung des Lagerbestands einkalkulieren, der aufgrund von Lieferantenvereinbarungen und saisonaler Nachfrage schwanken kann.
Verarbeitendes Gewerbe
Unternehmen der verarbeitenden Industrie haben in der Regel mit die höchsten Anlaufkosten, da sie spezielle Maschinen und Anlagen benötigen. Weitere wichtige Kosten sind die Sicherung von Produktionsflächen, die Kosten für die Einhaltung branchenspezifischer Vorschriften wie Gesundheits- und Sicherheitsstandards, die ständige Weiterbildung der Mitarbeiter, die Einstellung qualifizierter Techniker oder Ingenieure und natürlich die Beschaffung von Rohstoffen und die Aufrechterhaltung einer effizienten Lieferkette.
Dienstleistungsorientierte Unternehmen
Dienstleistungsorientierte Unternehmen wie Beratungsfirmen, Finanzdienstleister oder Marketingagenturen haben oft geringere materielle Einrichtungskosten, müssen aber unter Umständen höhere Kosten für die Kundenakquise und den Aufbau eines guten Rufs aufbringen. Sie müssen möglicherweise in professionelle Software wie CRM-Systeme und Marketingmassnahmen investieren, um Kunden zu gewinnen. In regulierten Branchen wie dem Finanz- oder Gesundheitswesen können auch die Kosten für die Einhaltung von Vorschriften und Lizenzen teuer sein.
Wir haben nur einige Branchen genannt, in denen besondere Kostenfaktoren zu berücksichtigen sind. Dies gilt auch für viele andere Branchen, z. B. die Lebensmittel- und Getränkeindustrie, Finanzdienstleistungen und andere. Indem Sie die spezifischen Ausgaben für Ihren Sektor sorgfältig berücksichtigen, können Sie besser sicherstellen, dass Ihr Unternehmen sowohl für die anfänglichen als auch für die laufenden Betriebskosten finanziell gerüstet ist.
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Termin buchenPlanung für die Zukunft

Die Anfangsphase einer Unternehmensgründung ist zwar in der Regel die teuerste, aber das sind nicht die einzigen Kosten, die Sie berücksichtigen müssen. Ebenso wichtig ist es, künftige Ausgaben einzuplanen, die mit dem weiteren Betrieb und der Expansion Ihres Unternehmens zweifellos anfallen werden. Dazu gehören Kosten wie Gehälter, Steuern, Produktionskosten, Versicherungen, Zinsen im Falle von Schulden und vieles mehr.
In der Gründungsphase sollten Sie einen umfassenden Finanzplan aufstellen, der die voraussichtlichen Einnahmen, Betriebskosten und potenziellen Expansionskosten enthält. Es ist auch wichtig realistisch zu sein und nicht unbedingt zu erwarten, dass Sie in den ersten Jahren Ihres Unternehmens einen grossen Gewinn erzielen. Unternehmen, die über zusätzliche Mittel verfügen und auf solche Eventualitäten vorbereitet sind, haben die Chance, nach den Herausforderungen der Gründungsphase langfristig erfolgreich zu sein.
Berechnen Sie hier ganz einfach die Kosten Ihrer Firmengründung.
PreiseWo kommt Nexova ins Spiel?

Sich mit den verschiedenen Kosten der Unternehmensgründung in der Schweiz auseinanderzusetzen, kann überwältigend sein, insbesondere wenn man rechtliche Anforderungen, branchenspezifische Ausgaben und Compliance-Vorschriften berücksichtigt.
Bei Nexova AG sind wir darauf spezialisiert, Unternehmern wie Ihnen bei der Unternehmensgründung in der Schweiz zu helfen, indem wir sicherstellen, dass Sie von Anfang an den vollen Umfang der finanziellen Verpflichtungen verstehen. Egal, ob Sie ein Einzelunternehmen, eine GmbH oder eine AG gründen, unser Team kann Sie durch den Prozess führen und Ihnen helfen, die richtige Struktur zu wählen und Ihre Startup-Kosten zu optimieren.
Mit unserer Expertise in Schweizer Geschäftsvorschriften und Buchhaltung bieten wir massgeschneiderte Beratung zu allem, von Steuerverpflichtungen und Kapitalanforderungen bis hin zu Bewilligungen und laufender Compliance. Wir geben auch Einblicke in Finanzierungsoptionen, um Ihnen zu helfen, anfängliche Ausgaben zu decken und langfristige finanzielle Stabilität sicherzustellen.
Unsere Gebühren sind transparent und wettbewerbsfähig, ohne versteckte Kosten, sodass Sie sich darauf konzentrieren können, Ihr Unternehmen mit Zuversicht zu starten. Kontaktieren Sie Nexova AG noch heute, um herauszufinden, wie wir Ihnen helfen können, Ihre Geschäftsidee in der Schweiz Wirklichkeit werden zu lassen.
FAQ
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Wie hoch ist das erforderliche Mindestkapital für die Gründung einer GmbH oder AG in der Schweiz?
Für eine GmbH benötigen Sie mindestens CHF 20’000 (vollständig einbezahlt). Für eine AG beträgt das Mindestkapital CHF 100’000, wobei mindestens 20 % oder CHF 50’000 einbezahlt werden müssen, je nachdem, welcher Betrag höher ist. Dieses Kapital muss vor der Anmeldung auf einem gesperrten Bankkonto (bekannt als „Kapitaleinzahlungskonto„) hinterlegt werden und wird freigegeben, sobald Ihr Unternehmen offiziell im Handelsregister eingetragen ist.
Gibt es in der Schweiz staatliche Zuschüsse für Start-ups?
Ja, Programme wie die von Innosuisse angebotenen und bestimmte kantonale Zuschüsse bieten finanzielle Unterstützung und Steuererleichterungen für Startups, insbesondere in den Technologie- und Innovationssektoren. Diese Zuschüsse sind besonders zugänglich für Unternehmen, die sich auf Forschung und Entwicklung, digitale Innovation und nachhaltige Geschäftspraktiken konzentrieren. Jeder Kanton kann zusätzliche standortspezifische Anreize anbieten, um neue Unternehmen anzuziehen.
Welche Steuern müssen neue Unternehmen in der Schweiz zahlen?
Schweizer Unternehmen unterliegen unter anderem der Gewinnsteuer, Mehrwertsteuer, Kapitalsteuer, Verrechnungssteuer und Sozialversicherungsbeiträgen. Der gesamte effektive Gewinnsteuersatz variiert je nach Kanton erheblich und liegt zwischen etwa 11,9 % und 21 %, wenn Bundes-, kantonale und kommunale Steuern kombiniert werden. Das Verständnis Ihrer Steuerverpflichtungen hilft bei genauer Finanzplanung und Compliance.
Welche laufenden Compliance-Kosten sollte ich erwarten?
Je nach Ihrer Unternehmensstruktur können laufende Kosten jährliche Einreichungen, Revision, Sozialversicherungsbeiträge und Erneuerung von Gewerbebewilligungen umfassen. GmbH- und AG-Gesellschaften haben umfangreichere Compliance-Anforderungen als Einzelunternehmen, insbesondere in Bezug auf Jahresabschlüsse und Prüfungsverpflichtungen. Diese Kosten steigen mit Unternehmensgrösse und -komplexität.
Wie kann ich die Gesamtkosten für die Gründung eines Unternehmens in der Schweiz schätzen?
Die Kosten variieren je nach Branche, Art des Unternehmens, Standort und den spezifischen Aktivitäten und dem Umfang, den Sie für Ihr Unternehmen planen. Zum Beispiel können Startups im Technologiesektor hohe Entwicklungskosten, aber niedrige Bürokosten haben, während Einzelhandelsunternehmen möglicherweise Inventar und Mietflächen einplanen müssen. Die Zusammenarbeit mit einem erfahrenen Treuhanddienst wie Nexova kann Ihnen helfen, eine genaue Kostenprognose für Ihr spezifisches Geschäftsmodell und Ihre Branchenanforderungen zu entwickeln.
Welche Anmeldegebühren gelten für verschiedene Schweizer Unternehmensstrukturen?
Die Anmeldegebühren variieren je nach Rechtsform: Einzelunternehmen zahlen insgesamt CHF 150, wenn der Jahresumsatz CHF 100’000 übersteigt, während sowohl GmbH als auch AG typischerweise CHF 500-550 für die Handelsregistereintragung zahlen. Diese Gesamtbeträge umfassen die Grundanmeldegebühr plus obligatorische Zusatzgebühren für Zeichnungsberechtigungen, Funktionen und Domizileintragung.
Wie lange dauert es typischerweise, ein Unternehmen in der Schweiz anzumelden?
Die Zeitachse für die Unternehmensregistrierung in der Schweiz variiert erheblich, abhängig von Faktoren, die ausserhalb der Kontrolle Ihres Dienstleisters liegen. Mit effizienten professionellen Dienstleistungen wie Nexova AG können Dokumentenvorbereitung und Beurkundung in 2-3 Tagen abgeschlossen werden. Die Gesamtzeitachse hängt jedoch hauptsächlich von der Eröffnung des Kapitaleinzahlungskontos und den Bearbeitungszeiten des Handelsregisters ab, die je nach Kanton und Bank variieren.
Können ausländische Unternehmer ein Unternehmen in der Schweiz gründen?
Ja, ausländische Staatsangehörige können Unternehmen in der Schweiz gründen, ohne eine Schweizer Staatsbürgerschaft oder einen Wohnsitz zu benötigen. Mindestens ein Verwaltungsrat oder bevollmächtigter Vertreter mit Zeichnungsberechtigung muss jedoch in der Schweiz domiziliert sein. Nexova AG kann mit Dienstleistungen für ansässige Verwaltungsräte und einer eingetragenen Domizil-Adresse bei Bedarf helfen. EU/EFTA-Bürger haben flexiblere Optionen, während Nicht-EU-Staatsangehörige im Allgemeinen spezifische Bewilligungen oder Arbeitsgenehmigungen benötigen, abhängig von ihren Geschäftstätigkeiten und ihrer Rechtsstruktur.
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Die Nexova AG bietet hochprofessionelle Buchhaltungsdienstleistungen, die unser Finanzmanagement bei Learning Lab erheblich verbessert haben. Ihr Team ist präzise und reaktionsschnell, liefert immer genaue und zeitnahe Berichte und beantwortet umgehend unsere Fragen. Mit der Unterstützung von Nexova AG können wir die Konten und Finanzen unserer Kunden effizienter verwalten. Wir können die Nexova AG für ihre aussergewöhnlichen Buchhaltungsdienstleistungen sehr empfehlen.

Für uns als neues Gastronomieunternehmen ist es unerlässlich, dass unser Treuhänder unsere spezifischen Bedürfnisse versteht und flexibel auf unsere Anforderungen reagiert. Mit der Nexova AG haben wir den idealen Partner gefunden, der uns in allen Treuhandangelegenheiten kompetent unterstützt und unser Wachstum aktiv fördert.

Unkompliziert oder seriös? Oder heisst hier und. Hier ist ein junges, kluges Team am Werk, das ausgezeichnete Services anbietet, höchst unkompliziert und kompetent. Statt einem repräsentativen Empfang, teuren Büros und Schöggeli gibt es schnelle Services und kompetente Dienstleistungen. Für mich als 1-Mann GmbH genau das, was ich brauche.

Als international tätiges Biotechnologie-Unternehmen, das selbst für Innovation und höchste Qualität steht, arbeiten wir ausschliesslich mit Partnern zusammen, die unsere hohen Ansprüche erfüllen. Nexova überzeugt uns dabei immer wieder durch aussergewöhnliche Servicequalität, robuste Prozesse und ein beeindruckendes Tempo. Die professionelle, lösungsorientierte und effiziente Zusammenarbeit ermöglicht es uns, dass wir uns voll auf unser Kerngeschäft konzentrieren. Zudem möchten wir die bemerkenswerten Kosteneinsparungen von 35 % im Vergleich zur internen Buchhaltung hervorheben. Wir schätzen insbesondere, wie Nexova komplexe Anforderungen rasch versteht, weiterentwickelt und umgehend umsetzt – innerhalb der Schweiz und bei unseren internationalen Tochterunternehmen. Wir können das Team von Nexova mit Überzeugung weiterempfehlen.

Die Arvy AG hat mit der Nexova AG einen außergewöhnlichen Partner gefunden. Ihr sehr hohes Maß an Fachwissen in FINMA-regulierten Branchen gewährleistet, dass unsere Finanzgeschäfte in sicheren und kompetenten Händen sind. Was Nexova auszeichnet, ist die pauschale Preisstruktur, die uns bei der Budgetierung und Finanzplanung sehr geholfen hat. Als Unternehmen, das sich dem langfristigen Erfolg und der Integrität bei Investitionen verschrieben hat, sind wir mit den Dienstleistungen der Nexova AG sehr zufrieden.

Für uns als EdTech-Startup ist es sehr wichtig, dass unser Treuhänder genauso digital und agil ist wie wir selbst. Mit der Nexova AG haben wir den perfekten Partner gefunden, der uns bei unserem Wachstum aktiv unterstützen kann.

